Das System erfüllt folgende Aufgaben:
Der primäre Tagserver ist der Master. Er sammelt die Daten von den SPSen und gibt diese an die Viewer bzw. SQL-Datenbank weiter.
Ein weiterer Tagserver wird als Slave genutzt. Dieser läuft parallel zum Master, nimmt erst Daten von den SPSen auf, wenn der Master ausgefallen ist.
Die Visualisierungsysteme ermöglichen dem Bediener, je nach Zugriffsberechtigung, den Prozeß zu beobachten und einzugreifen und Systemparameter zu definieren und zu ändern. Die Darstellung erfolgt auf 2 Monitoren, wobei die Alarme und Kurvendarstellungen auf einem Monitor erfolgen, während die Bedienung auf dem zweiten Monitor geschieht.
Auf dem SQL-Datenbankserver werden Meßwerte, digitale Alarme und Meßwerte
gespeichert und archiviert.
Die Festplatten mit 9,1 GB werden als Raid 5 System, mit 1. Festplatte als hot
spare, ausgeführt. Somit sind ca. 18 GB als Datenpartition nutzbar. Die
Festplatten mit 4,3 GB werden als Raid 1 System ausgeführt. Diese werden
als Systempartition genutzt.
Der Datenbankserver wird auch zur Datums-Synchronisation der anderen Stationen benutzt.
Wenn die Kommunikation zur SPS unterbrochen wird, versucht diese, begonnene Aufträge abzuschließen. Kann die Kommunikation nicht aufgebaut werden, so wird der Auftrag in der SPS mit Fehler beendet. Erst wenn wieder Daten vom Tagserver angefordert werden, erfolgt ein neuer Auftrag und die SPS bearbeitet diesen.
Die dezentralen SPSen werden mittels Ethernet-Glasfaseranbindung an einen Netzwerkhub angeschlossen (rote Verbindungen), während die zentralen SPSen über eine Kupferanbindung (schwarze Verbindungen) angeschlossen sind. Die Übermittlung der Daten erfolgt über einen Switch an die Tagserver, bzw. die SQL-Datenbank in Fast Ethernet Technik (grüne Verbindung).
Über die Fast Ethernet sind auch die Visualisierungsplätze in der Zentralwarte angebunden.
